Gipfelwerk

Case Study - KI-Workshop für ein Entwicklungsteam

Reichle & De-Massari: KI im Entwicklungsalltag kritisch nutzen

Ein Tagesworkshop vor Ort in Wetzikon für das Entwicklungsteam von R&M. Keine Vortragsreihe über KI, sondern Planspiele aus dem eigenen Arbeitsumfeld, Üben in festen Tandems und ein klares Verfahren, um KI-Ergebnisse zu prüfen, bevor man mit ihnen weiterarbeitet.

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KI-Workshop - Microsoft 365 Copilot - Prompt-Training

Ausgangslage

In der Entwicklung zählt Genauigkeit

Reichle & De-Massari (R&M) ist ein Schweizer Familienunternehmen für Verkabelungs- und Verbindungstechnik mit Hauptsitz in Wetzikon. Das Entwicklungsteam arbeitet mit Microsoft 365, Copilot stand zur Verfügung.

Sehr unterschiedliche Vorkenntnisse

Einige im Team nutzten bereits KI-Assistenten, für andere war es der Einstieg. Ziel der Teamleitung: Alle sollen KI im Arbeitsalltag sicher und kritisch einsetzen können.

Überzeugend, aber erfunden

Eine KI, die überzeugend formuliert, aber Details erfindet, ist in der Produktentwicklung ein Risiko. Die Kernfrage: Wie lese ich ein KI-Ergebnis richtig, und wo bleibt der Zeitgewinn, wenn ich ohnehin kontrollieren muss?

Welche Inhalte in welches Werkzeug?

Berechnungen, Toleranzen und vertrauliche Konstruktionsdaten haben in einem frei verfügbaren Chatbot nichts verloren.

Case Study

Ein Tag, vier Übungen, ein Werkzeugkasten für den Alltag

Der Workshop am 1. Oktober 2026 war vollständig auf das Umfeld des Teams zugeschnitten. Mitgenommen hat das Team eine Präsentation und eine Promptsammlung, die sich direkt in Copilot einsetzen lässt.

0 TagWorkshop vor Ort in Wetzikon
0Übungen aus dem Entwicklungsalltag
0Fehlerarten, die der Kontroll-Prompt aufdeckt
0Prompts in der Promptsammlung
„Der Workshop war sehr praxisnah, abwechslungsreich und direkt nutzbar für unseren Entwicklungsalltag. Besonders wertvoll waren die konkreten Beispiele, die kritische Betrachtung der KI-Ergebnisse und die vielen direkt anwendbaren Prompts. Die Zusammenarbeit war äusserst angenehm und professionell, gleichzeitig unkompliziert und auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten. Man hat gemerkt, dass sich Gipfelwerk intensiv mit den Fragestellungen aus unserem Umfeld auseinandergesetzt hat.“
Dr.-Ing. Marcel Ramsperger
Dr.-Ing. Marcel RamspergerManager Development Platform, Reichle & De-Massari AG
Workshop-Tag

So lief der Workshop-Tag

Führen statt Fragen

Nach einer kompakten Einführung in Modellarten und ihre Grenzen ging es ums Prompting, mit Claude und ChatGPT im Vergleich am Beamer. Wer mit KI arbeitet, delegiert: Gute Ergebnisse entstehen aus klaren Aufträgen mit Kontext, Rolle und Prüfschritten.

Kontroll-Prompts

In einem fiktiven Mailverlauf steckten sieben typische Fehlerarten, etwa eine Bitte, die wie eine Zusage klingt, ein fehlender Anhang, eine Terminkollision oder ein Gerücht, das als Tatsache weitergegeben wird. Ein allgemein gehaltener Kontroll-Prompt deckt solche Fallen auf, ohne die Lösung zu kennen, und funktioniert deshalb auch im eigenen Postfach.

Ergebnisse kritisch prüfen

In zwei Planspielen arbeiteten die Tandems selbst mit Copilot und Gemini, nach jeder Recherche folgte ein Fehler-Check. Quellen, Normbezüge und Zahlen wurden gezielt nachgeprüft, statt dem ersten Ergebnis zu vertrauen.

Live-Einreichungen

Die festen Tandems reichten ihre Ergebnisse per Handy oder Laptop über unser eigenes Workshop-Tool ein, die Antworten erschienen direkt auf der Leinwand und wurden gemeinsam besprochen. Umfragen am Morgen und am Schluss zeigten, wie sich die Einschätzung im Raum verändert hat.

Vorgehen

Wie der Workshop entstanden ist

01

Wünsche des Teams als Gerüst

Im Vorgespräch hat Dr.-Ing. Marcel Ramsperger formuliert, was das Team lernen will und welche Fragen offen sind. Diese Wünsche wurden zum Gerüst des Tages. Teilnehmerkreis, Vorkenntnisse und verfügbare Werkzeuge haben wir vorab schriftlich abgefragt.

02

Ein realistischer Rahmen

Wir haben uns in die Welt eines Entwicklungsteams für Verkabelungs- und Verbindungstechnik eingearbeitet. Die Planspiele spielen in einem fiktiven, aber typischen internen Portfolio-Review, mit eigens erstellten Übungsunterlagen statt internen Daten.

03

Technik vorab geprüft

In einer eigenen Microsoft-365-Testumgebung haben wir jede Übung mit Copilot durchgespielt. Ein Technik-Abgleich mit R&M kurz vor dem Termin klärte Zugänge und Ablauf.

04

Unterlagen für den Alltag

Nach dem Workshop erhielt das Team die Präsentation als PDF und eine Promptsammlung zum Herauskopieren, mit Platzhaltern für die eigenen Inhalte und zur internen Weitergabe freigegeben.

Vom Ausprobieren zur verlässlichen Arbeitsweise

Gipfelwerk Schweiz

Ergebnis

Alle Teilnehmenden haben das Arbeiten mit KI an realistischen Aufgaben selbst geübt, nicht nur zugeschaut. Als besonders wertvoll erlebte das Team die Kontroll-Prompts: Sie zeigen, wie sich KI-Ergebnisse effizient prüfen lassen.

Mitgenommen hat R&M die Präsentation des Tages und eine Promptsammlung mit 21 Prompts: Startprompts, Prompts für E-Mail-Verläufe und Protokolle sowie die Kontroll-Prompts aus den Planspielen.

Was wir in künftige Workshops übernehmen

  • Kontroll-Prompts werden fester Baustein jedes Workshop-Formats.
  • Übungsaufgaben halten wir fachlich schlanker, damit die Arbeitsweise mit KI im Vordergrund steht.
  • Am Nachmittag wechseln wir die Übungsformate stärker ab, damit die Energie bis zum Schluss hält.

Projektrahmen

  • Kunde: Reichle & De-Massari AG, Wetzikon
  • Format: Tagesworkshop vor Ort, Arbeit in festen Tandems
  • Datum: 1. Oktober 2026
  • Moderation: Sebastian Hauber und Marian Birkholz
  • Werkzeuge: Microsoft 365 Copilot, Gemini, Vorführung mit Claude und ChatGPT, eigenes Workshop-Tool
  • Unterlagen: Präsentation als PDF, Promptsammlung mit 21 Prompts
Porträt von Marian Birkholz, Mitgründer und Geschäftsführer Gipfelwerk
Ihr Ansprechpartner

Mitgründer und Geschäftsführer Gipfelwerk

Gründer und Geschäftsführer der Pflegevermittlung Schweiz, Unternehmer in der Deutschschweiz seit 2018.

Marian begleitet Sie bei diesem Thema vom Erstgespräch bis zur Umsetzung.

Soll Ihr Team KI sicher im Alltag einsetzen?

Wir stimmen den Workshop auf Ihre Werkzeuge, Ihre Fragen und Ihr Fachgebiet ab. Im Erstgespräch klären wir Ziel, Teilnehmerkreis und Format.