Case Study - Automobil & Werkstatt
Porsche Service Kuhn: Google Ads für die passende Kundschaft
Die Garage Kuhn AG in Thalwil ist ein Familienbetrieb mit Fokus auf Porsche-Service und Klassiker. Google Ads sollte neue Porsche-Fahrer aus der Region in die Werkstatt bringen, ohne dass das Telefon mit Anfragen für andere Marken blockiert wird.
Google Ads - Performance Max - Conversion-Tracking
Nicht jede Anfrage ist eine gute Anfrage
Porsche Service Kuhn ist die Marke der Garage Kuhn AG in Thalwil am Zürichsee, spezialisiert auf Service, Reparatur und Pflege von Porsche-Fahrzeugen, vom aktuellen 911 bis zum Klassiker. Vor März 2026 lief keine Google-Ads-Werbung.
Falsche Marke am Telefon
Wer «Garage Thalwil» oder «Autoservice Zürichsee» sucht, fährt oft eine ganz andere Marke. Solche Anrufe kosten Zeit am Telefon und passen nicht zur Preisstruktur einer Porsche-Werkstatt.
Termine, die wieder platzen
Unpassende Anfragen führen zu Terminen, die später wieder abgesagt werden.
Formular voller Spam
Das Kontaktformular der Website wurde von automatisiertem Spam überflutet. Als Erfolgsmassstab war es so kaum zu gebrauchen.
Weniger Streuung, mehr passende Anfragen
Kampagnenstart im März 2026. Gemessen haben wir mit Google Ads, Google Analytics und einer Einzelprüfung aller Formulareingänge, ergänzt um die Rückmeldungen aus der Werkstatt.
Struktur nach Anliegen
Eigene Anzeigengruppen für Marke, Porsche-Service, Klassiker und lokale Suchen. Dazu Sitelinks, Hinweise und eine Anruferweiterung.
Regional ausgespielt
Die Anzeigen erscheinen nur bei Personen im Einzugsgebiet rund um Thalwil, dort, wo die Kundschaft der Werkstatt tatsächlich herkommt.
Fremdmarken ausgeschlossen
Suchen nach VW, Audi, Skoda, Seat, Cupra, Opel, Peugeot und Volvo sind konsequent ausgeschlossen. Die Werkstatt soll Porsche-Fahrer erreichen.
Ehrliche Auswertung
Alle Formulareingänge seit Januar 2025 einzeln geprüft. Ergebnis: Die Anzeigen wirken über Anrufe und Routenplanungen, nicht über das Formular.
„Wir sind ein Familienbetrieb mit Fokus auf Porsche-Service und Klassiker. Gipfelwerk hat unsere Google-Ads-Kampagne so strukturiert, dass wir endlich die richtigen Anfragen bekommen - nicht mehr jeden Autofahrer aus der Region, sondern genau die Zielgruppe, die zu uns passt. Transparente Reportings und ein direkter Draht zu Sebastian machen den Unterschied.“
Vom ersten Klick zur geschärften Zielgruppe
Konto aufbauen (März 2026)
Suchkampagne mit vier Anzeigengruppen und 34 Keywords, dazu Performance-Max-Kampagnen und Conversion-Tracking für Terminanfragen und Anrufe. Ein Auslieferungsproblem in den ersten Wochen haben wir gemeinsam mit dem Google-Support gelöst.
Streuverlust sichtbar machen (April)
Die Anzeigen wirkten, aber nicht nur bei der richtigen Kundschaft. Im Gespräch mit der Werkstatt zeigte sich: Rund drei Viertel der Anrufe kamen von Fahrern anderer Marken oder endeten in stornierten Terminen.
Fokus schärfen (Mai)
Die Kampagne für die übrigen Marken des VW-Konzerns wurde pausiert, Fremdmarken konsequent ausgeschlossen. Ab dann zählte nur noch Porsche, regional ausgespielt. Entschieden hat die Werkstatt, wir haben die Entscheidung mit Zahlen vorbereitet.
Messen, was zählt (Juni)
Wir haben 777 Formulareingänge einzeln geprüft und die Entwicklung in Google Ads Monat für Monat gegenübergestellt. Daraus folgte die Empfehlung, Anrufe als Leitkennzahl zu nehmen und das Formular gegen Spam abzusichern.
Wenn mehr Anrufe nicht automatisch mehr Kunden heissen

Ergebnis
Die Wirkung zeigt sich im Anruf-Kanal: Im April kamen rund 110 Anrufe über die Anzeigen, viele davon von Fahrern anderer Marken. Nach der Eingrenzung im Mai waren es rund 85, und die Suchbegriffe drehten sich fast nur noch um Marke, Porsche und die Region. Der durchschnittliche Klickpreis lag in den ersten drei Monaten unter einem Franken, die Website-Besuche stiegen laut Google Analytics seit März um rund 80 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Die Werkstatt bestätigte bis Anfang Juni drei bis vier echte Neukunden über Google, darunter einen GT3-Fahrer aus dem Aargau ohne vorherigen Kontakt zur Garage. Von 777 Formulareingängen zwischen Januar 2025 und Mai 2026 waren nur 17 echte Kundenanfragen, alle mit Porsche-Bezug. Seit dem Start tauchen dort zudem neue Themen auf: Fahrwerks-Umbau und Kaufprüfung.
Was wir daraus mitnehmen
- Bei Spezialisten ist Streuung teurer als fehlende Reichweite.
- Generische Werkstatt-Begriffe bringen Volumen, aber nicht die richtige Kundschaft, darum schliessen wir sie bei Markenspezialisten von Anfang an aus.
- Ein Kontaktformular ohne Spam-Schutz ist kein Erfolgsmassstab, massgebend sind Anrufe und die neue Kundschaft, die die Werkstatt selbst sieht.
Projektrahmen
- Kunde: Garage Kuhn AG (Porsche Service Kuhn), Thalwil
- Leistungen: Google Ads (Suche und Performance Max), Conversion-Tracking, Auswertung der Anfragen
- Zeitraum der Auswertung: März bis Juni 2026
- Datengrundlage: Google Ads, Google Analytics 4, Export aller Formulareingänge, Gespräche mit der Werkstatt

Sebastian Hauber
Mitgründer Gipfelwerk, verantwortlich für Technik, Marketing-Strategie und KI
Mitgründer einer erfolgreichen Digitalagentur in Berlin, über zehn Jahre Erfahrung in Performance Marketing, Leadgenerierung und Webentwicklung.
Sebastian begleitet Sie bei diesem Thema vom Erstgespräch bis zur Umsetzung.
Diese Leistungen kamen zum Einsatz

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